Stadtgeschichte

240.000 vor unserer Zeit bis 1. Jahrhundert unserer Zeit

Der sehr fundreiche Boden des Köthener Umlandes gab bisher unter anderem frei:

  • 250.000 Jahre alte Faustkeile altsteinzeitlicher Jäger
  • 10.000 Jahre alte Stielspitzen von Rentierjägern der Mittelsteinzeit
  • Siedlungsplätze und Nekropolen mit Leitkeramik aller Kulturen vor der Völkerwanderungszeit
  • Funde, die auf ein hiesiges Zentrum des germanischen Stammesverbandes der Hermunduren weisen
  • römische Importwaren
  • Wallburgen, Turmhügel und Keramik der Slawenzeit


2. Jahrhundert bis 11. Jahrhundert

180-450 Hermunduren und Semnonen siedeln im Köthener Land. Hieb- und Stichverletzungen sind an den Skelettfunden in Gröbzig und Köthen zu erkennen und belegen kriegerische Auseinandersetzungen mit den eindringenden "Hunnen".

Nach dem Jahr 839 unserer Zeit - Erstürmung der slawischen Königsburg Cösitz.

Sehr frühe deutsche Landnahme und slawisch-deutsche Nachbarschaft im Gau Serimunt schon im 10. Jahrhundert und vor Gründung des Erzbistums Magdeburg (968)

Serimunt steht während der Sächsischen Kaiserzeit als Markland unter besonderer Verfügung der Zentralgewalt, die Königsgut an Ritter und Kirche übertrug (975 Verlegung eines Harzklosters an die Bode/ Saale, als Reichsabtei Nienburg)