Mendelssohnstraße nach mehrmonatiger Bauzeit freigegeben

Datumsbezug: 13.07.2017
Gemeinsam mit Anwohnern der Mendelssohnstraße vollzogen Oberbürgermeister Bernd Hauschild (2.v.r.), der Vorsitzende des Bau-, Sanierungs- und Umweltausschusses Uwe Klimmek (Mitte) und der sechsjährige Julius (Kita Spielkiste) den obligatorischen Band
Gemeinsam mit Anwohnern der Mendelssohnstraße vollzogen Oberbürgermeister Bernd Hauschild (2.v.r.), der Vorsitzende des Bau-, Sanierungs- und Umweltausschusses Uwe Klimmek (Mitte) und der sechsjährige Julius (Kita Spielkiste) den obligatorischen Band
Die Köthener Mendelssohnstraße ist am 13. Juli 2017 nach mehrmonatigem grundhaftem Ausbau feierlich für den Verkehr freigegeben worden.

Mit einemselbstgedichteten Lied und einer anschließendem Rollerrennen waren die Steppkes der Kindertagesstätte „Spielkiste“ die ersten Anlieger, die die Straße nach ihrer Fertigstellung offizielle einweihen durften.Anschließend bedankte sich Köthens Oberbürgermeister Bernd Hauschild im Beisein zahlreicher Anwohner bei den beteiligten Baufirmen ebenso wie bei den Anliegern für deren Verständnis während der Bauphase.

Der Bereich Mendelssohnstraße war in zwei Bauabschnitten saniert worden. Zunächst wurde von Mai bis Dezember 2016 der Bereich der Heinrich-Heine-Straße von der Wülknitzer- bis zur Mendelssohnstraße und die Mendelssohnstraße von der Heinrich-Heine- bis zur Uhlandstraße grundhaft ausgebaut. In einem zweiten Bauabschnitt von März bis Juli 2017 folgte dann der Bereich zwischen Uhland- und August-Bebel-Straße. Insgesamt betrug die grundhaft ausgebaute Strecke genau 561 Meter, wie der OB in seinen Ausführungen deutlich machte. Dabei wurde nicht nur die Fahrbahn neu hergestellt, auch die Erneuerung der Straßenbeleuchtungsanlage war in der Maßnahme inbegriffen. Außerdem hatten sich der Abwasserverband Köthen für die Erneuerung der Hausanschlüsse, die MIDEWA für die Erneuerung der Trinkwasserleitung, die Netzgesellschaft Köthen für die Gasleitung und die MITNETZ-Strom für die Erneuerung der Stromleitungen bei der Bauausführung mit eingeklinkt.

Die Gesamtsumme für die vergebenen Bauleitungen inklusive der Mehraufwendungen für die Entsorgung des kontaminierten Bodens belief sich auf rund 723.000 Euro. In Höhe von rund 380.000 Euro erhielt die Stadt Fördermittel aus dem Förderprogramm Stadtumbau Ost Aufwertungsprogramm Gebiet Rüsternbreite. Planungsleitung und Bauüberwachung oblagen der Ingenieurgesellschaft KEMPA Dessau GmbH. Durchgeführt wurden die Bauleistungen von der STRABAG AG, Gruppe Dessau. Diese hatte zum freudigen Anlass auch noch Süßigkeiten für die Kinder der „Spielkiste“ mitgebracht. Im Gegenzug bedankte sich die Leiterin der Einrichtung, Ines Kulawik, im Namen der Kita ausdrücklich für die gute Zusammenarbeit und die Rücksichtnahme während der Bauausführung auf die Bedürfnisse der Kita-Kinder, ihrer Eltern und Erzieherinnen.

Zurück