Mercateo bezieht neue Büroräume am Köthener Holzmarkt

Datumsbezug: 01.02.2017
Die Beschaffungsplattform Mercateo hat am 1. Februar 2017 ihre neuen Büroräume im ehemaligen Kontakt-Kaufhaus am Köthener Holzmarkt offiziell eingeweiht.

Gemeinsam mit Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff und Köthens Oberbürgermeister Bernd Hauschild begrüßte Mercateo-Vorstand Peter Ledermann die geladenen Gäste aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Die neu eröffneten Räumlichkeiten mit einer Größe von 1.800 Quadratmetern bieten Platz für 110 Mitarbeiter aus Buchhaltung und Kundenservice.

Mercateo, das bereits seit dem Jahr 2004 in Köthen ansässig ist und hier über 230 Mitarbeiter beschäftigt, ist in den letzten Jahren stark gewachsen und wird dies auch in Zukunft tun. Das Unternehmen setzt weiterhin auf den Standort Köthen und die Innovationskraft Sachsen-Anhalts, um von hieraus deutschlandweit die digitale Zukunft von Unternehmen mitzugestalten, hieß es in einer Pressemitteilung.

Auch das Engagement des Landes Sachsen-Anhalt, das 2014 eine regionale Innovationsstrategie angestoßen hat und 2016 passend zum aktuellen Luther-Jahr die digitalen Thesen veröffentlichte, trägt wesentlich zur Entscheidung für den Ausbau des Standorts Köthen bei. Dazu Ministerpräsident Reiner Haseloff, der Mercateo bereits 2004 als Wirtschaftsminister und 2014 als Ministerpräsident besucht hatte, in seiner Eröffnungsrede: „Für eine Stadt wie Köthen und auch für den gesamten Landkreis Anhalt-Bitterfeld ist Mercateo ein führender Arbeitgeber. Fachkräfte fallen aber bekanntlich nicht vom Himmel. Mercateo hat auch hier die Zeichen der Zeit erkannt und arbeitet zielstrebig mit Schulen der Region und der Hochschule Anhalt zusammen, um seinen Fachkräftenachwuchs zu sichern.“

Peter Ledermann, Mercateo Vorstand für Personal und Finanzen, betont die emotionalen Aspekte der Entscheidung: „Die neuen Räumlichkeiten befinden sich vis-à-vis unseres bisherigen Standortes, das bedeutet für die Mitarbeiter nicht nur räumliche Nähe, auch das Wir-Gefühl wird gestärkt, die Vernetzung untereinander unterstützt und die Botschaft „Hier geht etwas“ deutlich vermittelt. Welchen Stellenwert der Einzelne in unserem Unternehmen hat, verdeutlicht die Tatsache, dass wir bei der Konzeption der neuen Räume in jeder Phase die Vorschläge und Wünsche der Belegschaft mit eingearbeitet haben. Denn zufriedene und motivierte Mitarbeiter sind ein wichtiger Schlüssel zum Unternehmenserfolg.“

Auch Köthens Oberbürgermeister, Bernd Hauschild, freute sich über die erfolgreiche Entwicklung Mercateos. Er lobte, dass mit der Sanierung des ehemaligen Kontakt-Kaufhauses nunmehr ein weiteres Kleinod in der Köthener Innenstadt saniert und ansprechend hergerichtet worden sei. Darüber hinaus betonte er die städtischen Bemühungen, für ein attraktive Wohnfläche, für günstige Standortfaktoren und ein lebenswertes Umfeld sorgen zu wollen, um Menschen nicht nur zum Arbeiten nach Köthen zu ziehen, sondern dahin zu wirken, dass sie auch ihren Lebensmittelpunkt nach Köthen verlegen.

Die Umbauarbeiten am ehemaligen Kontakt-Kaufhaus begannen Ende Januar 2016. Das Kaufhaus wurde bereits 1998 geschlossen; im Erdgeschoss waren zwar noch wechselnde Geschäfte aktiv, die 1. und 2. Etage standen jedoch seitdem leer und verfielen weitestgehend. Die Umbaumaßnahmen waren so weitreichend, dass die Kosten dafür in die Nähe eines Neubaus rücken. Mercateo hat einen langfristigen Mietvertrag über zehn Jahre unterzeichnet. Für weiteres Wachstum sieht Peter Ledermann ausreichendes Potential in Köthen: „Denkbar ist zum Beispiel die Verlängerung unseres Neubaus. Wir haben aber auch schon länger ein Auge auf die Ruinen der Wittigschen Villa und die dazugehörigen Stallungen geworfen.“

Nach den Ansprachen und einer Podiumsdiskussion lüfteten der Ministerpräsident Reiner Haseloff, Oberbürgermeister Bernd Hauschild und die Mercateo-Geschäftsführung einen Vorhang, der ein Foto des einst maroden Kaufhauses abbildete. Dahinter wurde der Blick frei auf die nun neuen Räumlichkeiten, die alle Anwesenden bei einem Rundgang genau in Augenschein nehmen konnten.

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