Wirtschaftsministerin verschafft sich "super Eindruck" von der Mercateo Services GmbH in Köthen

18.01.2012
Mercateo-Vorstand, Peter Ledermann, im Gespräch mit dem Geschäftsführer der Investitions- und Marketinggesellschaft, Dr. Carlhans Uhle, Köthens Oberbürgermeister Kurt-Jürgen Zander und Wirtschaftsministerin Birgitta Wolff (v.l.)

Eine Ministerin kommt eben nicht alle Tage. Den Weg nach Köthen aber, hat Wirtschafts- und Wissenschaftsministerin Birgitta Wolff gern auf sich genommen. Am 12. Januar stattete sie der Mercateo Service GmbH in Köthen einen Besuch ab und ließ sich von Mercateo-Vorstand Peter Ledermann die Räumlichkeiten zeigen, in denen derzeit rund 200 Mitarbeiter arbeiten.

Birgitta Wolff ließ sich außerdem über das Unternehmenswachstum und -strategie, die internationale Ausrichtung sowie über die geplante Erweiterung des Unternehmens ins Bild setzen. Ab 2012 sollen die Bauarbeiten für ein zusätzliches Firmengebäude beginnen. Bis zu 130 neue Arbeitsplätze sollen entstehen. Die Ministerin zeigte sich im Anschluss an den Rundgang begeistert. "Ich habe einen super Eindruck", sagte Wolff. "Ich versteh jetzt etwas besser, warum so ein hochinnovatives Unternehmen so erfolgreich ist." Zugleich regte sie eine stärkere Zusammenarbeit von Studierenden der Hochschule mit dem Unternehmen an - eine Kooperation, die für beide Seiten reichlich Potentiale berge. Zum Abschluss ihres Besuchs nutzte die Ministerin die Gelegenheit, sich über die Ausbildungsmöglichkeiten bei Mercateo zu informieren und kam mit Auszubildenden ins Gespräch.


Unternehmen wächst weiter und steigert Umsatz um 40 Prozent

Die Beschaffungsplattform Mercateo konnte ihren Umsatz im Vergleich zum Vorjahr von 79 Millionen auf knapp 111 Millionen Euro steigern. Nicht nur der Umsatz des B2B-Unternehmens erhöhte sich um 40 Prozent, auch die Sortimentsgröße im Shopbereich konnte von 5,4 Millionen auf über 7 Millionen Artikel ausgebaut werden. Insgesamt wurden mehr als fünf Millionen Bestellpositionen über Mercateo abgewickelt.

"Das positive Jahresergebnis freut uns sehr, wir sehen unsere Strategie bestätigt. Mercateo hat sich als Beschaffungsplattform im Großkundenbereich etabliert. Von den über 870.000 registrierten Kunden konnten wir außerdem allein vergangenes Jahr 100.000 neue Kunden aus dem Bereich klein- und mittelständische Unternehmen gewinnen", kommentiert Peter Ledermann, Vorstand Finanzen und Personal, das Wachstum.

Positiv entwickelt hat sich auch die Mitarbeiterzahl, die auf über 230 Angestellte anstieg. Durch die Büroeröffnung in Leipzig ist Mercateo nun in drei deutschen Städten präsent. Das vergangene Jahr stand außerdem ganz im Zeichen der Internationalisierung - Mercateo expandierte in acht Länder und ist somit in insgesamt zehn Ländern mit eigenen Internetauftritten vertreten.

"Das starke Wachstum werden wir auch in 2012 weiter fortsetzen", ist sich Ledermann sicher. "Viele weitere innovative und professionelle Lösungen zur Einkaufsoptimierung werden wir auf den Weg bringen." Wesentliches Ziel sei des Weiteren die Etablierung und das Wachstum in den Ländern. An allen drei Standorten werde es neue Mitarbeiter geben. Durch einen Gebäudeanbau in Köthen wird dem steigenden Platzbedarf Rechnung getragen. Die Bauarbeiten dafür beginnen voraussichtlich im Februar 2012.


Über Mercateo

Mercateo ist die führende Beschaffungsplattform für Geschäftskunden im Internet. Unter mercateo.com können Unternehmen aus einem 7 Millionen Produkte umfassenden Sortiment bestellen, wie z. B. Büromaterial, IT- sowie Laborbedarf oder Betriebs- und Lagerausstattung. Das Angebot ist nicht nur breit gefächert und deckt sowohl den allgemeinen Geschäftsbedarf als auch den spezialisierten Fachbedarf ab, sondern bietet auch in exotischen Kategorien eine erhebliche Produktvielfalt.

Vor allem klein- und mittelständische Unternehmen zählen zu den über 870.000 Kunden. Immer häufiger nutzen große Konzerne Mercateo als E-Procurement-Lösung. Umfangreiche Funktionen wie die Warenkorboptimierung, einzigartige Suchfunktionen, personalisierte Sichten, vereinfachte Genehmigungsprozesse und elektronische Schnittstellen sind nur einige Vorteile, die den Unternehmen helfen, ihren Einkauf transparenter zu gestalten und dadurch Kosten zu senken. Nutzer können Mercateo webbasiert in Anspruch nehmen; eine Software muss dafür nicht installiert werden.

Neben Deutschland ist Mercateo mit länderspezifischen Internetauftritten unter anderem in Österreich, den Niederlanden, Frankreich, Italien, Spanien, Irland, Tschechien, Polen und der Slowakei vertreten. Zukünftig werden weitere Länder der EU hinzukommen. Mercateo beschäftigt derzeit mehr als 230 Mitarbeiter in Köthen, München und Leipzig, darunter 20 Auszubildende. Im Jahr 2011 betrug der Umsatz 111 Millionen Euro.