Platz am Magdeburger Turm

Der Magdeburger Turm ist das nördliche Portal zur Altstadt Köthen. Nach Abbruch der letzten Wohngebäude in der Stiftstraße stand der Turm sehr isoliert auf einer Brachfläche. Architektonisch und historisch bedeutende Gebäude, wie die Kirche St. Agnus, das Kleine Schloss (oder Prinzenhaus) und das ehemalige Lyzeum dominierten das Areal.

Der Platz am Magdeburger Turm verbindet die beiden wesentlichen Stätten der Homöopathie in Köthen. Auf dem Weg vom Hahnemannhaus zur Lutzeklinik trifft man auf den Platz. Eine Wiederbebauung ist ausgeschlossen, da die verkehrsreiche Lage eine Vermarktung erschwert.

Deshalb wurde der Platz als Gelenkpunkt zwischen den Homöopathiezielen gestaltet - als Treffpunkt, Verweilzone, Ruheplatz. Dies war Bestandteil des IBA-Projektes der Stadt Köthen (Anhalt). Dafür wurden von der Europäischen Union, der Bundesrepublik und dem Land Sachsen-Anhalt Fördermittel zur Verfügung gestellt.

Der Entwurf des Köthener Büros "ds architects" wurde durch den Sanierungsausschuss der Stadt Köthen (Anhalt) im Mai 2008 beschlossen und danach umgesetzt.


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