Fundsachen-Auktion im Internet

Die nächste Termin für die offizielle Onlineversteigerung von Fundsachen, deren gesetzliche Aufbewahrungsfrist abgelaufen ist, beginnt am 6. Juni 2017 und dauert 3 Wochen.

Das Fundbüro der Stadt Köthen (Anhalt) nutzt dabei die Internet-Plattform "Loprio" (der Name steht für "Lost Proberty Internet Office"). Gegenüber der bisherigen Form der Fundsachenversteigerung hat das Ersteigern "per Mausklick" wesentliche Vorteile: Im Auktionsportal www.loprio.de bieten mehrere kommunale Fundämter gemeinsam nicht abgeholte Fundgegenstände an. Das Angebot für den Interessenten ist um ein Vielfaches größer als bei einer herkömmlichen Versteigerung.

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Registrierung und Regelungen für die Fundsachenversteigerung

Die erforderliche Registrierung als Nutzer ist selbstverständlich kostenlos und unverbindlich. Für den Erwerber fallen keine Gebühren an. Kosten für Verpackung und Porto werden zusätzlich in Rechnung gestellt, falls die ersteigerte Fundsache nicht im Rathaus persönlich abgeholt wird. Fundfahrräder sind vom Versand ausgeschlossen, da hier die Kosten unangemessen hoch wären. Der Ersteigerer wird mit dem Zuschlag und der Zahlung gesetzlicher Eigentümer des ersteigerten Gegenstandes. Ein schriftlicher Nachweis über den rechtmäßigen Erwerb wird zusammen mit dem gekauften Gegenstand übersandt bzw. bei Abholung ausgehändigt. Im Gegensatz zu anderen bekannten Internet-Auktionshäusern verstecken sich die Anbieter hier nicht hinter einem Pseudonym. Die Anschrift des anbietenden Fundamtes ist bei jedem angebotenen Gegenstand erkennbar. Damit ist sichergestellt, dass der ersteigerte Gegenstand auch tatsächlich in den Besitz des Ersteigerers gelangt. Wie bei der herkömmlichen Ersteigerung gilt aber auch hier: Eine Haftung für Sachmängel und Funktionsfähigkeit wird nicht übernommen.