Großwülknitz + Kleinwülknitz
In den 6 und 5 km von Köthen entfernten Ortschaften Großwülknitz und Kleinwülknitz leben etwa 512 Einwohner (per 31.12.2011) auf einer Fläche von ca. 8,10 km². Seit dem 1. Januar 2004 gehören Groß- und Kleinwülknitz zur Stadt Köthen (Anhalt). Um die Belange der Bürger vor Ort kümmert sich hier die Ortsbürgermeisterin Karin Krietsch.
Kleinwülknitz liegt direkt an der Landesstraße L 145. Die nächste Anbindung an die Autobahn A 14 befindet sich an der Auffahrt Könnern in Richtung Magdeburg.
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Politik: |
Ortsbürgermeisterin Karin Krietsch (Kontakt) |
| Sprechzeiten der Ortsbürgermeisterin: |
jeden 2. und 4. Donnerstag von 17:00-18:00 Uhr |
| Ortschaftsrat: |
Mitglieder des Ortschaftsrates |
| Spielplätze: |
Geschichtliche Fakten
Wülknitz wurde im Jahre 1149 erstmals urkundlich erwähnt, als der Abt von Nienburg den Burgward Kleutsch mit dem dazugehörenden Ort "Wolnizi" an den Erzbischof von Magdeburg verkaufte. Es ist anzunehmen, dass damit insbesondere auf Großwülknitz Bezug genommen wird.
1179 tauchte auch ein Ort namens "Wilkinize" als Besitz des Klosters Nienburg auf, welcher im Jahre 1205 mit "minor Wilkenize" betitelt wird und daher dem heutigen Kleinwülknitz entspricht.
1370 erschienen beide Orte im Zinsregister der Magdeburger Dompropstei. Gemeinsam hatten das "Haufendorf" Großwülknitz und das "Straßendorf" Kleinwülknitz zu jener Zeit vor allem große Ackerhöfe.
Im 17. Jahrhundert wurde hier die spätere Fürstin von Anhalt-Köthen, Gisela Agnes von Rath, geboren.
Kultur + Sehenswürdigkeiten
Die Kleinwülknitzer Kirche befindet sich mittig im Dorf, umgeben von einem Kirchhof. Sie wurde 1833/34 unter der Bauleitung des Baumeisters Hengst vom Bauamt Köthen erbaut. In das große rechteckige Kirchenschiff wurde ein Turm eingebaut, der auf der Westseite mit dem Eingangsportal risalitartig hervorspringt. 1908 fanden Ausbesserungsarbeiten am oberen Teil des Turmes statt.
Das Großwülknitzer Gotteshaus aus dem 12. Jahrhundert befindet sich auf der Ostseite des Dorfes. Das kreuzförmig romanische Bauwerk mit dem Turm im Osten über der erhaltenen Vierung, kommt in dieser Form nur noch selten vor. 1815 wurden der Anlage im Norden eine Leichenhalle und 1805 eine Uhrkammer hinzugefügt. Das Kircheninnere wurde 1935 letztmals saniert.
Der liebevoll sanierte Mäuseturm in Kleinwülknitz stammt aus dem 18. Jahrhundert und steht unter Denkmalschutz.
Außerdem befindet sich entlang der Ortsdurchfahrt ein Kriegerdenkmal.
Wirtschaft
- Schankwirtschaft Hauenstein
Vereine + Organisationen
- Kulturverein Wülknitz
- Kulturscheune Wülknitz
- Wülknitzer Sportverein Köthen 05
- Freiwillige Feuerwehr
Regelmäßige Veranstaltungen
- Heimatfest im Sommer
- Erntedankfest in der Kulturscheune
- Traditionelles Osterfeuer am Ostersamstag















