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13,5 Millionen Euro für moderne Infrastruktur und die Sicherheit der Stadt / Neubau am Holländer Weg soll bis Ende 2027 fertiggestellt werden

Ein wichtiger Schritt für die Sicherheit in Köthen (Anhalt) ist getan: Mit dem Spatenstich beginnt nun offiziell der Neubau des Feuerwehrgerätehauses der Ortsfeuerwehr Köthen am Holländer Weg. Auf einer rund 13.000 Quadratmeter großen Fläche entsteht bis Ende 2027 ein modernes Feuerwehrhaus, das künftig Platz für zehn Einsatzfahrzeuge bietet. Die Stadt Köthen (Anhalt) investiert dafür aktuell rund 13,5 Millionen Euro. Nach Beendigung der Baufeldfreimachung, beginnen in die Erdarbeiten vor Ort.

Beim Spatenstich waren neben Oberbürgermeisterin Christina Buchheim auch Lutz-Georg Berkling, Abteilungsleiter Feuerwehrwesen im Ministerium für Inneres und Sport als Vertretung für Ministerin Frau Dr. Tamara Zieschang dabei sowie Baudezernent Max Schuchardt, Ordnungsamtsleiterin Alexandra Koch, Ortswehrleiter Yves Kluge sowie Kreisbrandmeister Sebastian Gries.

„Mit diesem Neubau schaffen wir nicht einfach ein neues Gebäude. Wir schaffen die Voraussetzungen dafür, dass unsere Feuerwehr auch in Zukunft schnell, sicher und professionell helfen kann. Das ist eine Investition in die Sicherheit unserer Stadt und in die Menschen, die sich Tag für Tag ehrenamtlich für andere einsetzen“, betont Oberbürgermeisterin Christina Buchheim.

Dass der Neubau dringend gebraucht wird, zeigt ein Blick auf den bisherigen Standort. Das derzeitige Feuerwehrgerätehaus entspricht hinsichtlich seiner Größe und Ausstattung längst nicht mehr den Anforderungen an eine moderne Feuerwehr. Mit dem Neubau reagiert die Stadt darauf und schafft langfristig zeitgemäße Bedingungen für Einsatz, Ausbildung und Gemeinschaft.

Das neue Feuerwehrgerätehaus besteht aus einem eingeschossigen Bereich für die Einsatzfahrzeuge und einem zweigeschossigen Gebäudeteil für die Sozial- und Aufenthaltsräume. Im Erdgeschoss entstehen zehn Stellplätze in der Fahrzeughalle. Ebenfalls ebenerdig untergebracht werden unter anderem die Atemschutzwerkstatt und die notwendigen Lagerflächen. Die Alarmumkleiden liegen ebenfalls im Erdgeschoss. Im Obergeschoss finden weitere Räume für die Feuerwehr sowie für die Kinder- und Jugendfeuerwehr Platz. Auch für die Alterskameraden werden barrierefreie Räume geschaffen. Ein teilbarer Schulungsraum kann gemeinsam mit dem angrenzenden Funkraum bei größeren Schadenslagen als Lagesaal genutzt werden. In beiden Geschossen sind moderne Sanitärbereiche vorgesehen. Direkt an die Umkleiden schließen Waschräume mit Duschen und Waschbecken an. Damit schafft der Neubau auch in diesem Bereich die Voraussetzungen für einen zeitgemäßen Feuerwehrbetrieb.

„Unsere Feuerwehr muss sich auf ihre Ausstattung und ihre Unterkunft verlassen können. Im Einsatz zählt jede Minute. Deshalb brauchen wir eine Infrastruktur, die mit den Aufgaben unserer Feuerwehr Schritt hält“, sagt Christina Buchheim. „Wir investieren hier ganz konkret in die Sicherheit der Menschen in Köthen und in die Zukunft unserer Freiwilligen Feuerwehr.“

Ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zum Neubau war der 28. Dezember 2024. An diesem Tag übergab die damalige Ministerin für Inneres und Sport des Landes Sachsen-Anhalt, Dr. Tamara Zieschang, der Stadt Köthen (Anhalt) einen Fördermittelbescheid über maximal 1,75 Millionen Euro gemäß der Richtlinie über die Gewährung von Zuwendungen zur Förderung des abwehrenden Brandschutzes und der Hilfeleistung in Sachsen-Anhalt. Das Land unterstützt damit den Neubau des Feuerwehrhauses.

Seitdem hat die Stadt die Planungen weiter vorangetrieben. Die ursprünglich mit rund 9 Millionen Euro kalkulierten Gesamtkosten haben sich im weiteren Planungsverlauf auf aktuell rund 13,5 Millionen Euro erhöht. Gründe dafür liegen unter anderem in den gestiegenen Baukosten sowie den weiter konkretisierten Anforderungen an das Gebäude und seine technische Ausstattung.

Die Stadt Köthen (Anhalt) steht damit vor einer der größten Investitionen in ihre Feuerwehrinfrastruktur. Das neue Feuerwehrgerätehaus soll nicht nur heutigen Anforderungen gerecht werden, sondern so geplant und ausgestattet sein, dass die Ortsfeuerwehr Köthen auch langfristig gute Bedingungen für ihre Arbeit vorfindet. „Wir bauen hier für die kommenden Jahrzehnte“, macht die Oberbürgermeisterin deutlich. „Deshalb geht es nicht allein darum, den bestehenden Standort zu ersetzen. Wir wollen eine Feuerwehrinfrastruktur schaffen, die modern, funktional und zukunftssicher ist.“

Für die Kameradinnen und Kameraden der Ortsfeuerwehr bedeutet der Neubau vor allem eines: bessere Bedingungen für ihre wichtige Arbeit. Sie leisten ihren Dienst ehrenamtlich, stehen rund um die Uhr bereit und übernehmen Verantwortung, wenn andere Menschen Hilfe brauchen. Mit dem neuen Feuerwehrgerätehaus setzt die Stadt deshalb auch ein klares Zeichen der Wertschätzung für dieses Engagement. Denn moderne Technik und Fahrzeuge sind nur dann wirksam, wenn Menschen bereitstehen, sie einzusetzen.

Ein zweiter Fördermittelbescheid zur zwischenzeitlich bereits abgeschlossenen Maßnahme "Hallesche Straße - Baumpflanzung" erging am 10.6.2024 für die Entwicklungspflege der Pflanzmaßnahme.

Gefördert wird damit die 3-jährige Entwicklungspflege im Zusammenhang mit der bei den unten aufgeführten "abgeschlossenen Vorhaben" geförderten Investition in die Pflanzung von Straßenbäumen. Für ein optimales Anwachsergebnis müssen die Bäume und Gehölze in den nächsten 3 Jahren (2026-2028) noch gewässert und gepflegt werden.

Die Maßnahme wird mit Fördermitteln aus dem Programm „Natürlicher Klimaschutz in Kommunen“ – Baustein B5-mehrjährige Entwicklungspflege von Neupflanzungen - zu 80% gefördert.

Fördermittelbescheid vom 10.6.2024: Förderhöhe 80%, maximal 13.600 €, Förderzeitraum: 10.06.2024 bis 10.06.2029, geplante Gesamtkosten der Entwicklungspflege: 17.000 €

Die Stadt Köthen (Anhalt) hat sich im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ erfolgreich qualifiziert, eine Partnerschaft für Demokratie einzurichten. Über die Partnerschaft für Demokratie (PfD) sollen zivilgesellschaftlich und demokratisch aktive Menschen und Organisationen, die sich in ihrem kommunalen Umfeld für die Demokratie engagieren, gestärkt und vernetzt werden. Vereine, Initiativen und Organisationen haben die Möglichkeit, Projektmittel für Vorhaben zur Förderung der Demokratie, Vielfaltsgestaltung sowie Extremismusprävention in der Kommune zu beantragen. Die durch die PfD Köthen (Anhalt) geförderten Einzelmaßnahmen werden regelmäßig auf der Website https://www.demokratie-in-koethen.de/ veröffentlicht. Das Federführende Amt ist im Schul-, Sport- und Jugendamt der Stadt Köthen (Anhalt) eingerichtet. Träger der externen Koordinierungs- und Fachstelle ist seit dem 01.01.2026 die Evangelische Kirchengemeinde St. Jakob. Die Partnerschaft für Demokratie Köthen (Anhalt) wird kofinanziert im Rahmen des Landesprogramms für Demokratie, Vielfalt und Weltoffenheit des Ministeriums für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Gleichstellung des Landes Sachsen-Anhalt, und hat ihre Arbeit erstmalig zum 01.01.2019 aufgenommen.

Für inhaltliche Aussagen und Meinungsäußerungen tragen die Publizierenden dieser Veröffentlichung die Verantwortung.

Am 22. Oktober 2025 erhielt die Stadt Köthen den positiven Fördermittelbescheid zur Erarbeitung einer Konzeptstudie zur Parkanlage Windmühlenstraße und die dafür erforderliche technische Bestandsvermessung. Im Ergebnis der Konzeptstudie soll nach Bewertung des Zustandes und der vorhandenen Nutzungen und unter Beteiligung aller künftigen Nutzergruppen im Rahmen von Workshops eine Zielkonzeption für die langfristige Um- und Neugestaltung des Parks erarbeitet werden. Diese soll als Grundlage für künftige Teilprojekte, insbesondere die Erneuerung der Skateranlage, dienen.

Die Erstellung der Studie wird im Rahmen der Richtlinie über die Gewährung von Zuwendungen zur Förderung der Umsetzung sowie über die Verfahrensgrundsätze von LEADER in Sachsen-Anhalt zu 80 Prozent über das Förderprogramm "FP 8701 - Umsetzung von Vorhaben der ländlichen Entwicklung im Rahmen der Umsetzung der Lokalen Entwicklungsstrategien" aus Mitteln des Europäischen Landwirtschaftsfonds zur Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) und des Landes Sachsen-Anhalt gefördert.

Die Gesamtkosten belaufen sich auf 32.000 Euro, die Förderhöhe beträgt 25.600 Euro. 

Geplanter Maßnahmezeitraum: November 2025 bis Juni 2027

abgeschlossene Projekte

Bauzeit: 10/24 bis 12/25 in 2 Fachlosen

Worum geht es: Bepflanzung eines Teilbereichs der Halleschen Straße zwischen Kreuzung Lohmannstraße und Brunnenstraße mit Bäumen und Stauden

Im Spätherbst 2024 wurde die vorhandene Pflasterfläche aufgenommen, der vorhandene randliche Strauchbestand gerodet und eine großflächige Pflanzfläche geschaffen. Es erfolgte ein großflächiger Erdaustausch und eine Verfüllung der Baumgruben mit Baumsubstrat. Damit wird sichergestellt, dass für nachhaltige Baumpflanzungen ausreichend Wurzelraum zur Verfügung steht. In die so neu geschaffene straßenbegleitende Grünfläche wurden im Frühjahr 2025 6 Bäume der Art Prunus avium „Plena“ (gefüllt blühende Vogelkirsche) gepflanzt. Diese Baumart ist für innerstädtische Standorte in offenen Grünflächen geeignet, ist stadtklimafest und zeichnet sich durch Blütenschmuck und Herbstfärbung aus.

Ein weiterer Baum im Bereich der Pflasterfläche vor dem Eingang der Volkssolidarität wurde mit einer begehbaren Baumscheibe versehen und der umliegende Pflasterbereich durch wasserdurchlässiges Pflaster ersetzt. Auch dieser Baum erhielt eine ausreichend große unterirdische Baumgrube. Hier wurde als Baumart Quercus cerris (Zerreiche) ausgewählt, ein ebenfalls stadtklimafester Baum mit guter Solitärwirkung.

Die Fläche unter den Bäumen wurde mit einer pflegearmen Staudenmischpflanzung bepflanzt. Sowohl die Pflanzung von Bäumen als auch die Schaffung einer mehrjährigen, artenreichen Staudenfläche auf bisher größtenteils versiegelter Fläche erhöhen die biologische Vielfalt im innerstädtischen Raum, schaffen neue Aufenthaltsqualität und Verbessern das örtliche Kleinklima.

Die Maßnahme wurde mit Beendigung der Fertigstellungspflege im November 2025 beendet.

Baubeteiligte:

Los 1- S+S Scheffler Bau&Beteiligungs GmbH aus Dessau-Roßlau

Los 2- Alpina AG, NL Halle

Baubetreuung: Planerzirkel h.g. kleymann, Halle

Die Maßnahme wird mit Fördermitteln aus dem Programm „Natürlicher Klimaschutz in Kommunen“ – Baustein B-Pflanzung von Bäumen- zu 80% gefördert.

Fördermittelbescheid vom 10.6.24: Förderhöhe 80%, maximal 110.400 €, Gesamtkosten der Maßnahme: 135.866,77 €

Weitere Übersichten

Auf der Grundlage des Stadtratsbeschlusses vom 28.04.2026 werden die nachfolgenden Maßnahmen aus Mitteln des Sondervermögens „Infrastruktur“ – Kommunalarm – in 2027 in der Stadt Köthen (Anhalt) gefördert:

1.    Neubau Feuerwehrgerätehaus, Am Holländer Weg 10 in Köthen (Anhalt)

2.    Integrativer Schwimm- und Rehabilitationsbereich Sanierung Köthener Badewelt

3.    Tierpark Köthen Neubau Afrika-Anlage

4.    Großwülknitz, grundhafter Neubau der Lindenstraße

5.    Digitalisierung der Verwaltung Erneuerung Serverinfrastruktur

6.    Digitalisierung der Verwaltung Erneuerung Netzwerkinfrastruktur

7.    Anschaffung mobiler Sperren

 

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