Stadtnachrichten

Ergebnis aus der Sondersitzung des Stadtrates vom 7. April 2026

Der Stadtrat der Stadt Köthen (Anhalt) befasste sich in seiner Sondersitzung am 7. April 2026 mit dem Antrag der Fraktionsgemeinschaft Die Linke / SPD / Die Grünen zur „Sicherstellung eines geordneten Übergangs der Kindertagesstätte "Spatzennest".  Dieser beinhaltete, den Betrieb der Einrichtung durch einen Verlustausgleichzuschuss der Stadt Köthen (Anhalt) bis zum 31. Juli 2026 sicherzustellen

Der Antrag wurde im nichtöffentlichen Teil der Sitzung beraten, da zunächst eine umfassende Information aller anwesenden Stadträte, auch aus dem nichtöffentlich geführten Insolvenzverfahren unter Teilnahme des Insolvenzverwalters Herrn Dr. Heintze, erfolgte. Dabei wurden Informationen zur finanziellen Situation im Insolvenzverfahren, zu Personalangelegenheiten, Betreuungsverträgen und insbesondere zur baulichen Situation der Kita Spatzennest getätigt. Im Mittelpunkt standen auch die Bemühungen des Insolvenzverwalters zur Findung einer sogenannten Investorenlösung, die an der weiteren Nutzung des Objektes als Kita angesichts des baulichen Zustands gescheitert sind.
Im Ergebnis wurden die Bemühungen aller einbezogenen Ämter seit Kenntnis vom Insolvenzverfahren dargelegt, um die Situation der Betroffenen abzumildern und einen Wechsel der Betreuungseinrichtung in einem geordneten Verfahren sicherzustellen und die Belange der Kinder bestmöglich zu berücksichtigen. Die Sicherstellung eines neuen Kitaplatzes (Rechtsanspruch richtet sich gegen den Landkreis) im Stadtgebiet wurde durch Stadt und Landkreis bestätigt. Auch die zur Sitzung anwesende Vertreterin des Jugendamtes des Landkreises Anhalt-Bitterfeld gab dazu umfassende Auskunft.

Das Für und Wider einer finanziellen Unterstützung der Stadt zur Weiterführung der Kita Spatzennest bis 31.07.2026 wurde umfassend erörtert und diskutiert. Im Ergebnis hat sich eine große Mehrheit des Stadtrates gegen den vorliegenden Antrag ausgesprochen.

Die Stadtverwaltung Köthen sichert den Betroffenen zu, sie beim Übergang in eine andere Einrichtung bestmöglich zu unterstützen und das Kindeswohl an erster Stelle zu stellen.

08.04.2026
Zurück
Halli - Stadtnachrichten