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Geflügel darf im gesamten Kreisgebiet ab Samstag nicht mehr im Freien gehalten werden

Der Landkreis Anhalt-Bitterfeld hatte am 18. Dezember eine Tierseuchenrechtliche Allgemeinverfügung zum Schutz gegen die aviäre Influenza (Vogelgrippe) bzw. die klassische Geflügelpest erlassen.

Ab Samstag, den 20. März, fallen die Ausnahmen aus dieser Verfügung nunmehr weg. Alle Geflügelhalter im Kreisgebiet müssen nun ihre Tiere so unterbringen, dass Sie nicht mit Wildvögeln in Kontakt kommen können.

Die Mitteilung des Landkreises Anhalt-Bitterfeld im Wortlaut:

Mit Datum vom 18.12.2020 hat der Landkreis Anhalt-Bitterfeld eine Allgemeinverfügung zum Schutz vor der Geflügelpest erlassen. Aufgrund der damals geltenden Risikobeurteilung konnten Ausnahmen von der Aufstallpflicht für bestimmte Orte im Landkreis gemacht werden. Diese Ausnahmen fallen nun weg. Somit gilt die Aufstallpflicht ab dem 20. März 2021 für das gesamte Kreisgebiet des Landkreises Anhalt-Bitterfeld.

Neue Risikobeurteilung durch das Veterinäramt

Grund dafür ist, dass die Risikobeurteilung sich aufgrund der neuen Risikobewertung durch das Veterinäramt des Landkreises verändert hat. Die Geflügelpest breitet sich in Europa und Deutschland zunehmend aus. Positive Nachweise gibt es nunmehr auch bei Wildvögeln im Bördekreis, im Altmarklandkreis Salzwedel sowie in den Landkreisen Stendal und Wittenberg. Zudem wurde auf dem Gebiet der Gemeinde Muldestausse ein verendeter Greifvogel aufgefunden, bei dem das Influenza - A-Virus nachgewiesen wurde.

Die entsprechende Änderungsverfügung wurde heute auf der Homepage des Landkreises bekannt gemacht.

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1. Änderungsverfügung zur tierseuchenrechtlichen Allgemeinverfügung vom 18.12.2020 über die Anordnung der Aufstallung von Geflügel zum Schutz gegen die aviäre Influenza.pdf
1.4 MB
19.03.2021
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