Spendenstand für den Tierpark Köthen erreicht die Zielgerade

Datumsbezug: 07.03.2017
Spendenziel erreicht: Tierparkleiter Michael Engelmann, OB Bernd Hauschild und Tierparkmitarbeiter David Schaller-Engelmann freuen sich über 52.000 Euro für den Köthener Tierpark.
Spendenziel erreicht: Tierparkleiter Michael Engelmann, OB Bernd Hauschild und Tierparkmitarbeiter David Schaller-Engelmann freuen sich über 52.000 Euro für den Köthener Tierpark.
"Ich bin unheimlich stolz, was die Köthener geschafft haben", mit diesen Worten begann Köthens Oberbürgermeister, Bernd Hauschild, seine Ausführungen über den aktuellen Spendenstand für den Köthener Tierpark.

Der nämlich hat inzwischen die stolze Summe von 52.000 Euro erreicht, die nunmehr ausreicht, um den dem Tierpark durch das Auftreten der Vogelgrippe entstandenen finanziellen Schaden auszugleichen und ein entsprechendes Netz über der Teichanlage installieren zu können. Letzteres war das große Ziel der Tierparkmitarbeiter, um künftig den Eintrag von Viren durch Wildvögel in den Tierparkteich zu verhindern.

Anfang Januar musste der Tierpark geschlossen werden, nachdem sich der Verdacht auf Vogelgrippe erhärtet hatte. 134 Tiere mussten getötet werden. Mitte Januar wurde erstmals in einer Pressekonferenz über die schwierige finanzielle Lage des Tierparks berichtet und zu Spenden aufgerufen. Die Köthenerinnen und Köthener, Schulen, Kitas, Institutionen, Vereine und Verbände und viele Privatpersonen ließen sich nicht lange bitten: am 7. März 2017 war die benötigte Summe von 52.000 Euro erreicht. Die enorme Spendenbereitschaft in so kurzer Zeit hat nicht nur den Köthener Oberbürgermeister, sondern auch die Mitarbeiter des Tierparks überrascht und bewegt.

Da man davon ausgehe, dass vielleicht noch mehr Spenden für den Tierpark auf dem Spendenkonto eingehen, gab Oberbürgermeister Bernd Hauschild gemeinsam mit Tierparkleiter Michael Engelmann schon das nächste Ziel bekannt, das mit künftigen Spenden finanziert werden soll. So steht in Zukunft der Umbau der Bärenanlage an, die – sehr zum Unwillen des Tierparkchefs – bei vielen eher die Bezeichnung „Alcatraz“ oder „Jurassic Park“ trägt. Damit soll auf lange Sicht Schluss sein, die neue Bärenanlage, in der derzeit zwei syrische Braunbärinnen untergebracht sind, soll deutlich erweitert werden – nicht zuletzt mit der Option, durch die Anschaffung eines männlichen Tieres künftig am Arterhaltungsprogramm der Bären teilzunehmen. Noch, freilich, ist das Zukunftsmusik, und die Erweiterung der Bärenanlage ein ehrgeiziges Projekt,  für das von verschiedenen Stellen Mittel eingeworben werden müssen. Jeder weiterhin gespendete Euro hilft dabei ebenfalls.

 

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