Homöopathiestadt Köthen (Anhalt)

Die Etablierung Köthens als Zentrum der Homöopathie und gesundheitlichen Vorsorge gewinnt immer mehr an Bedeutung und hat positive Effekte auf die wirtschaftliche Entwicklung. Besuchen Sie die Dauerausstellung zur Homöopathie im Historischen Museum oder lesen Sie sich in die alternative Heilmethode in der Europäischen Bibliothek für Homöopathie ein.

Den Grundstein dafür, dass Köthen in der Welt mit der Homöopathie verbunden ist, legte Dr. Samuel Hahnemann, mit seinem Umzug von Leipzig nach Köthen (Anhalt). Die erstmalige Erlaubnis eines deutschen Landesherren zur Herstellung und Verabreichung seiner homöopathischen Mittel, sowie der Schutz des Herzogs vor Anfeindungen der Schulmediziner erlaubten Hahnemann hier weitgehend uneingeschränktes Forschen, Publizieren und Praktizieren. Im Jahr 1828 schrieb er sein letztes wichtiges Werk "Die chronischen Krankheiten". Ein Jahr später beging er sein 50. Doktorjubiläum. Dieses Jubiläum bot Anlass zur Gründung des heute noch bestehenden Deutschen Zentralvereins homöopathischer Ärzte (DZVhÄ).

Hahnemann konnte nicht ahnen, dass bereits drei Jahre nach seinem Tod, ein anderer Homöopath Köthen (Anhalt) in die Schlagzeilen bringen würde: Arthur Lutze aus Berlin praktizierte ab 1846 in Köthen. Lutze hatte wegen vermeintlicher Wunderheilungen einen enormen Zulauf an Heilsuchenden.

Die "Geschichte der Homöopathie in Köthen" ist als Daueraustellung im Historischen Museum zu betrachten. Für eine Besichtigung des ehemaligen Wohnhauses Hahnemanns in der Wallstraße 47 vereinbaren Sie bitte mit der Köthen Information einen Termin. (Eintrittspreis 2 €)


Homöopathische Einrichtungen in und für Köthen

In der Stadt Köthen (Anhalt), die die Homöopathie als ein Element ihrer Stadtentwicklung fördert, wirken


Homöopathie als Entwicklungskraft für schrumpfende Städte

Die Stadt Köthen (Anhalt) wirkte als eine von 18 Städten an der Internationalen Bauausstellung STADTUMBAU Sachsen-Anhalt 2010 (IBA) mit dem Konzept "Homöopathie als Entwicklungskraft" mit.


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