Erhaltung baulicher Anlagen und der Eigenart von Gebieten

Die Erhaltungssatzung der Stadt Köthen (Anhalt) wurde erstmals in der Sitzung der Stadtverordnetenversammlung am 4. Juli 1991 beschlossen. Das Erhaltungssatzungsgebiet wurde in fünf Gebiete aufgeteilt. Demnach unterliegen Bauvorhaben, die in diese Gebiete fallen, der Genehmigung entsprechend dem § 172 Baugesetzbuch (BauGB). Im Jahr 1999 wurde die 1. Änderung der Erhaltungssatzung beschlossen. Die betroffenen Gebiete reduzierten sich dabei auf vier.

Zur Erhaltung der städtebaulichen Eigenart der Gebiete (Anlage) bedürfen Vorhaben im räumlichen Geltungsbereich dieser Satzung

  • der Abbruch,
  • die Änderung,
  • die Nutzungsänderung sowie
  • die Errichtung baulicher Anlagen

der Genehmigung, welche durch die Gemeinde erteilt wird.

 


Gebiet 1
Innenstadt fortlaufend begrenzt durch Joachimiallee, Wallstraße, Hallesche Straße, Friedhofstraße, Mühlenstraße, Bärplatz, Schalaunische Straße, Neustädter Straße, Neustädter Platz, Poststraße, Theaterstraße, Springstraße, Gartenstraße, Hirtenstraße, Magdeburger Straße 25

Gebiet 2
Häuser des Anhaltinischen Siedlerverbandes Herrmann-Wäschke-Straße, Lelitzer Straße

Gebiet 3
Straßenzüge Feldstraße, Querstraße

Gebiet 4
Gebiet um die Bandhauer Straße fortlaufend eingegrenzt durch Maxdorfer Straße, Bernburger Straße, Wolfgangstraße, Bernhard-Kellermann-Straße

Die Antragstellung für ein Gebäude das im Erhaltungssatzungsgebiet liegt, erfolgt analog der sanierungsrechtlichen Genehmigung.