Historische Gebäude - Lutzeklinik

Standort: Springstraße 28

Die Lutzeklinik wurde von 1854 bis 1855 im Auftrag von Arthur Lutze erbaut. Das Gebäude besitzt 72 Zimmer und besticht durch ihren italienischen Baustil mit gotischen Schmuckelementen und Fenstern. Im Inneren befindet sich ein Musiksaal (1. Etage) und eine Galerie (2. Etage).

Im Garten der Lutzeklinik befindet sich der Ausgangspunkt des Hahnemann-Lutze-Pfades (auch Homöopathiepfad) und ein homöopathischer Kräutergarten.


Geschichte der Lutzeklinik

Nach dem Tode von Arthur Lutze blieb das Klinikgebäude bis zum Ende des 2. Weltkrieges im Besitz der Familie. Es wurde weiter für medizinische Zwecke genutzt, ebenso auch als Wohnhaus.

1952 zog die Verwaltung des Rates des Kreises Köthen - später die Landkreisverwaltung - hier ein. Für diesen Zweck wurde der Gebäudekomplex bis 1996 genutzt. Nach der Sanierung durch die Wohnungsgesellschaft Köthen mbH, der die Liegenschaft nun gehörte, zogen verschiedene Künstler und die 1. Köthener Karnevalsgesellschaft 1954 e.V. hier ein.

Im Jahr 2010 wurde die ehemalige Lutzeklinik an die Kanzler von Pfau’sche Stiftung veräußert, die sie als "Lutzestift" für ihre Zwecke umbauen wird. Derzeit sind die Tagesstätte für seelisch Behinderte, der Hospizdienst für Köthen und Umgebung und das Büro der Leiterin der drei Hospizdienste der Stiftung im Lutzestift untergebracht.


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