Projekt IBERIA: Fördermöglichkeiten für Berufsrückkehrende

Nach wie vor leben im Köthen sehr viele Familien, in denen ein Elternteil wieder einer Arbeit im ersten Arbeitsmarkt nachgehen möchte. Deshalb will das Bildungswerk der Wirtschaft mit diesem konkreten Beratungsangebot die Menschen dort abholen, wo sie wohnen und mit ihren Familien leben. Angesprochen sollten sich insbesondere Menschen fühlen, die wegen der Pflege oder Betreuung von Kindern, bzw. Angehörigen mindestens für ein Jahr ihre Berufstätigkeit unterbrochen haben und nun einen Weg zurück in den ersten Arbeitsmarkt suchen.

Oft sind diese Menschen als sogenannte "Nichtleistungsbezieher" von den Förderungen der Arbeitsagentur ausgeschlossen. Über das Projekt "IBERIA" werden Mittel bereitgestellt, um auch dieser Gruppe die nötigen Anpassungsqualifizierungen ermöglichen zu können.

Angeboten wird in diesem Projekt z.B. ein einzelfallbezogenes Qualifizierungsangebot, welches auch dann umgesetzt werden kann, wenn die betreffenden Personen ohne Leistungsbezug nach SGB II oder SGB III sind.

Ziel des Projektes ist die Ausgestaltung, Optimierung und Entwicklung von Bedingungen für einen zeitnahen Wiedereinstieg von Menschen der genannten Personengruppe in den ersten Arbeitsmarkt.

Für die regionale Umsetzung des Projektes wurde in Abstimmung mit Wirtschafts- und Sozialpartnern, Verbänden sowie dem Landesfrauenrat, die wachstumsintensive Region des Landkreises Anhalt-Bitterfeld und die Stadt Dessau-Roßlau priorisiert und ausgewählt. Gefördert wird dieses Angebot vom Europäischen Sozialfonds und dem Wirtschaftsministerium des Landes Sachsen-Anhalt.


Kontakt:

Bildungswerk der Wirtschaft Sachsen-Anhalt e.V.
Standort Köthen
Hallesche Straße 76
Telefon +49 (0) 3496 41 57 36
Telefax +49 (0) 3496 41 59 84
Internet bwsa.de/köthen

 


Die Rückkehr in den ersten Arbeitsmarkt soll mit Hilfe eines regionalen Netzwerkes, in welchem auch kommunale Partner und Arbeitgeber mitarbeiten, geschehen. Diese können in der beschriebenen Zielgruppe gut motiviertes Personal erschließen, wenn die Arbeitsbedingungen familienfreundlich genug gestaltet werden. Auch dabei will das Projekt unterstützend wirken. Gebündelt wird diese Arbeit in der Koordinierungsstelle "FamilieWirtschaft", welche ein wichtiger Teil des Konzeptes ist.

Das Projekt IBERIA wird über den europäischen Sozialfond und das Ministerium für Wirtschaft des Landes Sachsen-Anhalt gefördert. Die Koordinierungsstellen "FamilieWirtschaft" befinden sich überwiegend in den Zentren der teilnehmenden Städte und sollen eine gute Erreichbarkeit garantieren. "Wir wollen die Menschen dort abholen, wo sie sind." so die Außenstellenleiterin Sabine Stabbert-Kühl, und gab damit der Hoffnung auf eine breitere regionale Vernetzung der Angebote des Bildungswerkes Raum.

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