Partnerstadt Siemianowice Slaskie

Siemianowice Slaskie

Seit dem 19. Oktober 1993 hat Köthen (Anhalt) eine Städtepartnerschaft mit Siemianowice Slaskie in Polen.

Siemianowice Śląskie ist eine Kreisstadt mit 75.000 Einwohnern und umfasst eine Fläche von 25,5 km². Die Stadt liegt im Zentrum des oberschlesischen Industriegebietes, ca. 20 km vom internationalen Flughafen in Pyrzwice entfernt und grenzt im Süden an Katowice.

Siemianowice Śląskie besitzt einen der schönsten Sport- und Erholungskomplexe in Oberschlesien. Dazu gehören mehrere Parks und ein in der Nähe liegender Golfplatz, ein Jägerschießplatz, Fußballplätze und eine Anlage für Rasenhockey, je ein Tennisplatz und eine Tennishalle, Sporthallen, einige Schwimmbäder, Go-Kart-Anlagen und eine Kegelbahn.

Zu den Attraktionen der Stadt zählt man neben vielen schönen Parks und Gartenanlagen ein unter Denkmalschutz stehendes Schlossensemble. In den Touristenhotels kann man übernachten und in mehreren Restaurants das hervorragende Essen der regionalen Küche probieren.

Die Stadt Siemianowice Śląskie grenzt an den größten Wojewodschafts-Kultur- und Erholungspark ganz Polens mit einer Fläche von 600 Hektar, wo sich das Schlesische Stadion, ein Zoo und das Phantasialand befinden. Von der anderen Seite grenzt die Stadt an das Gebiet der Messe Katowice.

 

Folgende Städte sind die Auslandspartner, mit welchen die Stadt Siemianowice zusammenarbeitet:

  • Köthen (Deutschland)
  • Wattrelos (Frankreich)
  • Mohács (Ungarn)
  • Jablunkov (Tschechische Republik)
  • Campia Turzii (Rumänien)

 

Für diese Zusammenarbeit erhielt sie von der Europäischen Kommission den Preis des goldenen Sterns und vom Europarat das Europäische Diplom.

Siemianowice Śląskie besitzt einen ökologischen Lagerplatz für Abfälle der Kommune ("Landeco") und eine moderne Kläranlage.

Die Ortsbehörden gründeten im Jahre 2003 eine Zone für wirtschaftliche Aktivität, die jetzt In- und Auslandsunternehmen die Möglichkeit bietet, zu niedrigen Steuern und auf geeignetem Gelände günstig zu investieren. Eine Eisenbahnlinie und ein gut entwickeltes Straßennetz, unter anderem die internationale Straße E40, fördern die Investitionen.


Kultur und Bildung

  • Siemianowice hat 16 Grundschulen und 8 Sekundarschulen
  • alljährlich finden Treffen der Schuljugend, von Vereinen, Sportlern und Kommunalorganen der partnerschaftlich verbundenen Städte statt
  • Beispiele für das kulturelle Leben in Siemianowice sind der bestehende Golfklub, der Männerchor "Chopin? und das Folklore-Ensemble "Siemianowice 

Früher war Siemianowice Śląskie eine von der Landwirtschaft und der Fischerei geprägte Siedlung, woran im Stadtwappen erinnert wird. Im 19. Jahrhundert wurde das ganze Gebiet zu einem Industriezentrum umgestaltet. Das erste Steinkohlebergwerk "Leśna" entstand bereits im Jahre 1786 im Stadtviertel Bytków.


Geschichtlicher Abriss

Die Geschichte der Stadt reicht bis ins Mittelalter zurück. Erste urkundliche Erwähnungen sind auf die Wende vom 13. zum 14. Jahrhundert datiert. Bis zum Anfang des 18. Jahrhunderts wechselte der Grundbesitz von Siemianowice zwischen mehreren adligen Familien. Seit 1718 war es dann Eigentum der Familie Henkel von Donnersmarck. 1797 wurde die erste Steinkohlezeche in Betrieb genommen und es entstanden erste Bergarbeitersiedlungen. Im 19. Jahrhundert war Siemianowice (damals auch Laurahütte genannt) bereits ein wichtiges Industriezentrum mit vier Kohlengruben, einem Schrauben- und Nietenwerk, zwei Gasanstalten und einer Brauerei. Der Rückgang der Schwerindustrie verursachte die Erschließung neuer Produktions- und Dienstleistungsarten.
1932 folgte dann die Ernennung zur Stadt und mit der Vergrößerung des Territoriums in der Nachkriegszeit wurde Siemianowice Śląskie 1951 kreisfreie Stadt.

zur offiziellen Homepage von Siemianowice

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